Schleifen von Holzoberflächen – welche Körnung beim Schleifpapier?

Man arbeitet sich beim Schleifen von Holzoberflächen vom Groben ins Feine vor. Eine sinnvolle Abfolge ist Körnung 80; 100; 120; 150; 180; 220. Man sollte den Abstand von einer Körnung zur nächsten eher klein halten. Springt man beispielsweise von der groben 80er Körnung sofort zu der relativ feinen Körnung 150,  braucht man mehr Zeit, als wenn man noch ein oder zwei Körnungen (100er und 120er) zwischenschiebt.

Die Körnung des Schleifpapiers ist meist hinten aufgedruckt.

Schleifen Sie mit wenig Druck und wechseln Sie das Schleifpapier sofort aus, wenn es stumpf ist. Ein Schleifpapier ist stumpf, wenn der Abtrag spürbar sinkt. Jetzt Druck auszuüben, um noch etwas herauszuholen, ist nicht sinnvoll. Man drückt nur die Holzfasern in die Fläche und erzeugt so ein ungleichmäßiges Schleifbild.

Gleichmäßige Fläche

Vor allem zum Abschluss des Schleifens sollte man sicher gehen, jede Stelle mit der gleichen Körnung geschliffen zu haben. Hat man an einer Stelle mit einer gröberen Körnung geschliffen als auf der restlichen Fläche, saugt das Holz dort anders. Trägt man dann später den Anstrich auf, sind häufig Farbunterschiede die Folge, welche deutlich sichtbar sind.

Wechseln Sie vor allem beim Feinschliff mit Körnung 150 bis 220 das Schleifpapier rechtzeitig. Haben Sie an einigen Stellen stumpfes Schleifpapier verwendet und an anderen Stellen scharfes, führt das ebenfalls zu Farbunterschieden.

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