Neujahrsgrüße 2021 mit einem Rückblick auf 2020

Wagt man einen Rückblick auf das Jahr 2020, stößt man sofort auf das alles beherrschende Thema: Das Coronavirus. Und natürlich auf das, was es mit uns allen gemacht hat. Auch mein Leben war davon vielfältig betroffen. Ob es nun im Bereich meiner Holzbearbeitungskurse war oder im Bereich der Familie. Vieles ist komplett anders gelaufen als geplant. Der Blog Urban Woodworking war da keine Ausnahme, aber eher im positiven Sinne. Ich hatte einfach etwas mehr Zeit zum Schreiben neuer Artikel. Urban Woodworking hat also eher profitiert.

Artikelthemen auf Urban Woodworking in  2020

Zu Beginn des Jahres ging ich zunächst auf das richtige Schleifen von Massivholz ein und gab eine Anleitung, wie man Leinöl fachmännisch auf Holz aufträgt. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt lag dann im Vorstellen der verschiedenen Arten von Schleifmaschinen (Schwingschleifer, Exzenterschleifer, Getriebeexzenterschleifer).

Im weiteren Verlauf des Jahres ging es in meinen Artikeln um Aspekte der Möbelplanung. Dabei stand das Holz mit seinen Eigenschaften im Mittelpunkt, aber auch die Frage, wie ich ein Möbel selber entwerfe, von der Ideenfindung bis zu den ersten Skizzen.

Zweimal bin ich auf die aktuelle Situation in der KursWerkstatt Nürnberg eingegangen. Hier habe ich Informationen zum Thema Holzbearbeitungskurse unter den aktuellen Hygienevorschriften weitergegeben.

Im Herbst 2020 habe ich mich mit dem Thema Messwerkzeuge beschäftigt. Sie spielen sowohl bei der Hand- als auch bei der Maschinenarbeit eine wichtige Rolle.

Zum Ende des Jahres hin gab es dann noch ein schönes, kleines Projekt, welches bestens für eine kleine Werkstatt geeignet ist: den Bau einer Stemmeisenbox. Es geht hier um die Lagerung von Werkzeug und ist für Urban Woodworking typisch. Denn will man auf kleinem Raum Holzbearbeitung betreiben, muss man seinen Arbeitsplatz passend zur Situation organisieren. Hat man nicht den Platz für einen stationären Arbeitsplatz, müssen Multifunktionstisch oder ein Handarbeitsplatz erst aufgebaut und Werkzeuge nach Bedarf aus Schränken oder Boxen hergeholt werden.

Ausblick auf 2021

Das Jahr 2020 hat gelehrt, dass vieles kurzfristig entschieden werden muss, „ je nach Coronalage“ eben. Deswegen gehe ich mit einer gewissen Offenheit in das neue Jahr. Auf dem Blog soll es aber zunächst noch mit der Oberfläche der Stemmeisenbox weitergehen. Darüber hinaus habe ich noch viele Themen, welche mir wichtig sind. Eine konkrete Planung steht aber noch aus.

Außerdem hoffe ich auf einen Neustart der Kurse nach dem Lockdown. Während der Zwangspausen bei den Kursen habe ich gemerkt, dass mir etwas fehlt. Gemeinsam mit anderen Menschen das Thema Holzbearbeitung zu entwickeln ist ein wichtiger Baustein auch für urban woodworking. In den Kursen erlebe ich die Bedürfnisse  meiner Leser unmittelbar. Soziales Lernen ist durch nichts zu ersetzen. Sowohl Kursteilnehmer als auch Dozent sind Teil eines lebendigen Prozesses.

Denke ich an Holzbearbeitung im Jahr 2021 empfinde ich eine gespannte Vorfreude. Etwas mit den Händen zu tun ist etwas dem Menschen ureigenes. Kreativität und der Aufbruch sowohl in etwas Neues als auch in etwas handwerklich Traditionelles, das ist die Arbeit mit dem unvergleichlichen Werkstoff: Dem Holz.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gesegnetes Jahr 2021

Ihr Bernd Kremer

Grüße zum Jahreswechsel 2018-2019

Das Ende des Jahres ist eine gute Zeit, um zurückzublicken und dann wieder nach vorne zu schauen.

Rückblick 2018

Was gab es 2018 auf unserem Blog urban-woodworking.de?

Zwischen den beiden Themenfeldern Handbearbeitung von Holz und dem Einsatz von Handmaschinen gab es ein munteres Hin und Her. Einen Schwerpunkt bei den Maschinen bildete die Beschäftigung mit der Oberfräse und mit der Flachdübelfräse, während die Japansäge und die Hobelbank im Bereich der Handbearbeitung im Fokus standen.

Außerdem ist unser Blog im Oktober 2018 in sein zweites Lebensjahr gegangen!

Bei der Gelegenheit möchte ich zu allererst meiner Familie danken! Ohne die vielfältige Unterstützung durch sie wäre der Blog nicht möglich. Ebenso danke ich meinen Freunden für alle Ermutigung und Unterstützung.

 

Vision

Während der Arbeit am Blog durfte ich immer wieder erfahren, welche Freude es macht selbst dazuzulernen und dabei sichtbare und betastbare Gegenstände herzustellen, welche zudem auch noch sinnvoll und nützlich sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein großes Möbel oder „nur“ um eine ganz einfache Werkzeugkiste handelt. Diese Freude am einfachen Machen möchte ich weitergeben.

 

Ausblick 2019

Wenn das neue Jahr bevorsteht, ist für mich Planungszeit. So habe ich mir in den letzten Wochen auch Gedanken gemacht, welche Themenschwerpunkte ich 2019 bringen will: Geplant habe ich die Themenbereiche Möbelplanung und Korpus-Möbelbau. Japanische Holzbearbeitung soll weiterhin betont werden. Schließlich passt sie besonders gut zu der Arbeitssituation in der eigenen Wohnung.

 

Nun wünsche ich Ihnen einen guten Start in das Jahr 2019 und weiterhin Freude an Ihrem Holzhobby!
Ich hoffe, dass meine Blogbeiträge für Sie und Ihr Holzhobby Inspirations- und Ermutigungsquelle sind.

Mit besten Grüßen
Bernd Kremer

 

Die „HOLZ-HANDWERK 2018“ in Nürnberg – Tipps für Ihren Besuch

Nach der „LIGNA“ in Hannover ist die „HOLZ-HANDWERK“  in Nürnberg die größte Holzhandwerksmesse in Deutschland mit ca. 100 000 Besuchern. Auch für Heimwerker bietet sie ein interessantes und  vielfältiges Angebot.  Die Messe findet vom 21. – 24.03.2018 im Messezentrum Nürnberg statt.

Alle treffen sich in Halle 12

Erster Anlaufpunkt für Heimwerker ist die Halle 12. Hier trifft man auf Hersteller von Handmaschinen und  Anbieter von Handwerkzeugen. An einigen Ständen finden Praxisvorführungen statt. Sucht man eine bestimmte Handmaschine, hat man die Möglichkeit sich das aktuelle Modell am Stand des Herstellers vorführen zu lassen. So bekommt man einen Eindruck vom neuesten Stand der Technik. Mit etwas Glück kann man die Maschine dann  gleich zum Messepreis kaufen.

An vielen Ständen finden Maschinenvorführungen statt, bei denen man einiges über die Handhabung lernen kann. (Foto: „Nürnberg Messe“)
Überzeugen Sie Sich von der Qualität der Maschinen,  indem Sie selbst Hand anlegen und Löcher bohren oder Schrauben eindrehen. (Foto: „Nürnberg Messe“)

Lassen Sie sich inspirieren

Auch wer gerade kein Werkzeug kaufen will, kommt auf seine Kosten. Fachbuchhandlungen und Zeitschriftenverlage zeigen an ihren Ständen ein reichhaltiges Literaturangebot. Dort haben Sie zudem die Möglichkeit, Zeitschriften in einem Probe Abonnement  kennenzulernen.  Die Zeitschrift HolzWerken veranstaltet an ihrem Stand Praxisvorführungen speziell für Heimwerker. Fachautoren der Zeitschrift sind zeitweise anwesend und stehen für Fragen zur Verfügung.

Meisterschulen und Holzkünstler stellen ihre Werke aus. So findet man eine Vielzahl interessant gestalteter Möbel und auch so manchen verrückten Exoten.

Bücherstände bieten dem Besucher reichlich Gelegenheit mal einen Blick in Fachbücher zu werfen, die er sonst im Buchhandel nicht einsehen kann. Ich habe hier schon so manche interessante Entdeckung gemacht. (Foto: „Nürnberg Messe“)

Kommen Sie ins Gespräch

Sowohl an den Ständen als auch verteilt über das ganze Messegelände gibt es ein abwechslungsreiches gastronomisches Angebot. Man trifft Holzhandwerker aus der ganzen Welt und kann ein wenig vom Flair der Holzbranche einatmen.

Immer wieder trifft man auf die traditionelle Kluft der Handwerker. (Foto: „Nürnberg Messe“)

Recherchieren Sie für Ihr aktuelles Projekt

Suchen Sie Scharniere, Schubkastenauszüge oder Möbelgriffe, dann sind Sie bei den Ständen der Beschlaghersteller richtig. Hettich, Häfele oder Blum bieten auf ihren großen Ausstellungsflächen interessante technische Lösungen. Vielleicht wissen Sie aber auch noch nicht, ob Sie die Oberfläche Ihres Esstisches eher ölen oder lackieren sollen. Dann informieren Sie sich bei einem der vielen Anbieter von Lacken, Ölen und Beizen.

Kommen Sie vorbereitet

Wie bei den meisten Messen droht Ihnen  auch bei der HOLZ-HANDWERK eine ausgewachsene Reizüberflutung.  Um Ihre Ziele zu erreichen, sollten Sie sich einen guten Plan machen und zielgerichtet vorgehen. Im Internet finden Sie einen Hallenplan auf der Seite der Nürnberg Messe und eine Liste der ausstellenden Firmen. Ich empfehle Ihnen, bereits Zuhause eine Liste der Stände zu erstellen, welche Sie aufsuchen wollen. So gehen Sie sicher, dass Sie sich nicht verzetteln.  Suchen Sie bestimmte Produkte oder Problemlösungen, informieren Sie sich vorab auf den Webseiten der Firmen. Notieren Sie sich die Fragen, welche Sie stellen wollen.

Für Freunde der Handbearbeitung

Händler für feine Holzbearbeitung finden sich auch in Halle 12. Die Stände sind zwar eher klein, aber der Besuch lohnt sich. So hat man bei den Firmen Magma oder Dictum die Gelegenheit edle Hobel, Sägen und Stemmeisen auszuprobieren und sich vom Standpersonal die Anwendung erklären zu lassen.

Am Stand der Firma Magma finden Handwerksvorführungen statt. Hier bekommt man auch ungewöhnliche Werkzeuge zu sehen. (Foto: „Messe Nürnberg“)

Blicken Sie über den Tellerrand

Neben den Handmaschinen und Handwerkzeugen stellen auch viele Hersteller großer Maschinen aus.  An diesen Ständen bekommt man große CNC gesteuerte Maschinen zu sehen, welche inzwischen aus der professionellen Holzbearbeitung nicht mehr wegzudenken sind.

Also dann herzliche Einladung nach Nürnberg! Es erwarten Sie Inspiration, so manche Horizonterweiterung und neue Motivation für Ihr Holzhobby!

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